Athires von Athera

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Name:
Athires Patroanicus Felicitae Aurellus derer von Athera

Vater:
Augmentum Artibad Lkyrias derer von Athera, Reichsgraf von Athera des Kaiserreichs Lork

Mutter:
Seraphina Angeneska Bitaldi geb. von Lork derer von Athera, Prinzessin und Schwester des Prinzregenten des Kaisserreiches Lork

Geschwister:
(Schwester) Lykria Angneshka Vanilfica Seraphima von Athera

Alter:
28

Größe:
205 HF

Gewicht:
95 Steine

Augenfarbe:
Himmelblau

Haarfarbe:
Goldblond

Profession:
Suchender Ritter auf dem Weg zum Paladin

== Aussehen ==

2,05m in Höhe, wirkt er wie ein dünner Baumstamm, manch einer würde schlaksig dazu sagen, wenn nicht die breite Schulter wäre, deren Auswüchse erstaunlich muskulös wirken, wenngleich nicht eines Ringers Außmaße annehmend. Die Schultern gehen in starken Armen aus, die dem Gesamtbild die Schlankheit nehmen. Seine Hände sind die eines Aristokraten, zart und hell vom Aussehen, aber auch kräftig im Händedruck.

Das blonde Haupthaar meist zu einem Haarbündel gebunden, wirkt sehr gepflegt und lässt immer eine leichten Geruch von Zitronen und Lavendel hinter sich.
Sein Gesicht hat eine sehr gepflegte Haut, sein Barthaar am Kinn akkurat gepflegt und wirkt im Kerzenschein immer etwas streng aristokratisch, mit harten Gesichtszügen. Doch wenn er lächelt oder auch nur schmunzelt, nimmt sein Gesicht einen gütigen und milden Ausdruck an.
Das Alter von 28 Jahren ist leicht zu erraten, aber seine Haut und seine Höflichkeit lässt Ihn meist älter und weiser wirken, als er selbst von sich meint.

Durch sein erzwungenes Exil ist er meinst in sich gekehrt, und eine leichte Melancholie ist Ihm an zu sehen.

Blickt man in die hell leuchtenden blauen Augen, sollte man ein Freund sein, denn dann strahlen sie hell und freundlich in euer Gesicht.
Befindet er sich im Kampf oder wird er wütend, wird sein Augenlicht stahlblau und hart.
Wird seine Wut überragend, was seinem sanften Gemüt eher schwer fällt, nehmen die Augen eine bräunlich gelbe Trübung an. Wehe dem der sich dann im Umfeld befindet, und nicht der Stärke seiner entspricht.

=== Charakterisierung ===

Als Sohn eines Reichsgrafen, ist ihm vieles einfach in den Schoss gefallen. Doch er hat immer sein Bestes gegeben, wenngleich im Hintergrund sich oft bemüht wurde, die Messlatte nicht zu hoch zu hängen. So fühlte er sich immer unterfordert, was seiner Bescheidenheit aber nie ein Abbruch gezollt hat, wofür seine Mutter sorgte.
Das er sich dennoch zu einem hervorragenden Schwerträger gemacht hat, der auf dem Pferd und gerüstet mit Schild sich behaupten kann, ist viel seiner großen Freundesschaar zu zollen, die Ihn seit der Kindheit begleitet hat. Er hat seinen Reichtum immer mit den anderen Kindern der Stadt geteilt, was Ihm ein großes Ansehen bei der Bevölkerung schon in jungen Jahren ein brachte. Ein hungerndes Kind gab es nicht in „seiner“ Stadt.
Doch er wurde auch dadurch als Anführer angesehen, was sich dahin entwickelte, daß er eine Gefolgschaft hatte, die mit Ihm aufwuchs.

Mit 16 Jahren verpflichtete er sich der Gemeinschaft der Ritter der Krone von Lork, und wurde Waffenträger und Soldat. Er wurde zwei Jahre zum Schildknappen ausgebildet, und hat so die Tugenden erlernt, die ein Ritter benötigt. Da auch eine geistige und göttliche Ausbildung Grundlage jedes Ritters war, besuchte er die Akademie in der Kaiserhauptstadt Lork und belegte dem Wunsch seines Vaters nach in Politologie, Reichswissenschaft (was nur dem Adel vorbehalten war), und die der Wissenschaft und Technik, durch die er das Führen seines Schwert und Schilde perfektionierte.
Er besuchte auch rege die Kirche des Lichtes, und referierte mit den Geistlich Oberen oft über das Leben und streben eines Paladins, die wenig zahlreich in den Tagen sind.

Mit 22 Jahren schloss er die Ausbildung ab und kehrte zu seinem Vaters Hause als Offizier der Krone zurück, wo er selbst den Posten des stellvertretenden gräflichen Armeekommandanten übernahm. Durch sein erworbenes Wissen, und ständigen Grenzkämpfen mit den Kreaturen der schwarzen Berge wurde er schliesslich fünf Jahre später zum Kommandanten ernannt, als dieser sein Amt aus Altersgründen ab gab, und der erste Berater seines Vaters wurde.

In den fünf Jahren seiner Laufbahn sammelte er seine damaligen Freunde und Gefolgsleute aus der Kindheit um sich, und gründete die Gemeinschaft des Drachen, dessen Bildnis auch den Siegelring Atheras bildete.

Diese Truppe ward als „Eliteeinheit“ geführt und brachte den Horden der schwarzen Berge Angst und Schrecken. In diesem Jahr erweiterte er auch sein Ansehen über die Stadtgrenzen hinaus in die Grafschaft Atheras, sogar bis in das Kaissereich Lork, wo der vom Prinzregenten selbst sogar geadelt wurde.
Kurz bevor er in den Rang eines Großritters des Drachen erhoben werden sollte, eine Zeremonie die nur selten verliehen wurde und nur von der Ernennung eines Paladins überflügelt wurde, geschah das große Unheil… Die Geschichte folgt im Anhang.

== Gesinnung ==

Seinem Wirken und Streben, ist es den Rang und die Weisheit eines Paladins gemäß, dessen Weg er auch anstrebt..
Die Kenntnis der acht Tugenden sind Ihm selbstverständlich.
Gemäß seiner Landes Sitte, sind dazu auch geistliche Fähigkeiten von Nöten, die dem Wirken des Lichts gewidmet sind. Deswegen ist er oft in der Kathedrale zu finden, in denen er die Schriften des Lichtes studiert, um dadurch die Anwendung der geistlichen Kräfte im Wirken und Segnen zu erlernen.

Bei seiner Rettung an den Strand hatte er ein Licht in seinem Innern verspürte, das Ihn an die Gestaden geführt hat.

Deswegen sucht er nun nach dem Licht, weil er überzeugt davon ist, das dieses Ihn weiterhin auf seinem Weg führen wird.

1)

ein kleines Buch liegt in der Taverne an der Bank, es wirkt abgegriffen und viel gelesen, die Seiten sind mit Tintenklecksen übersät und das Buch sieht so aus als wäre es in ein Fass mit Wasser gefallen, und eben erst wieder getrocknet, die Ränder waren vergibt und gewellt.
An der ersten Buchseite folgt der Name Athires von Athera, ein Wappen mit einem Weissen Drachen das eine Sonne in den Krallen wie eine Lampe hält:

Einst war ich ein Sohn eines Grafen, Anwärter auf den Thron von Athera, einer Grafschaft von Lork.
Noch wenige Stunden vor dem Angriff der Armeen der Finsternis stand ich auf dem kleinen Gehöft und hackte Holz, trotzend der Worte meines Vaters, ich solle mich standesgemäß in der Atherianischen Burg auf- und verhalten.

Die Dörfler dieses kleinen Dorfes vor der Hauptstadt hatten sich schon daran gewöhnt, das der Erbgraf und Herzog von Athera auf dem kleinen Bauernhof mit dem kleinen Herrenhaus seinem Treiben nach normaler Hände Arbeit und Sinnen nach Büchern und Wissen nachging. Meine Exkursionen mit meinen Schwertbrüdern und dem Glauben nach der Gerechtigkeit, die in unserem Lande durch eine alte Geschichte nach dem wahren Licht in Form des Drachen angehaucht und symbolisiert war, waren berühmt, aber auch berüchtigt. Meine Wissendurst brachte uns oft an Orte, die verpönt, oder gefürchtet waren. Oft hoben wir ein Nest von Räubern oder Scharlatanen aus, aber hier wurde mir schon früh gewahr, das sich etwas erhob aus den Tiefen, das später das Land zu überschwemmen drohte, denn noch öfter brachten wir dunkles Treiben zu Tage, oder räucherten eine Stelle der Bosheit aus.
Durch meine , von meinem Vater verpönten, aber vom Volk gelobten Taten, konnten wir noch lange das Licht in unserem Lande hoch halten lassen, wenngleich viele Flüchtlinge und Wanderer Geschichten aus den angrenzenden Landen von Lork brachten, die allesamt von Schrecken und Plagen berichteten.

Das Kaiserliche Haus des Prinzregenten von Lork schweigte sich aus, doch immer mehr breitete sich die Kunde über einen gewaltigen Krieg, der wie eine Brandung von dem dunklen Ghool ausgeschickten Hölle kommen sollte. Wir Verteidiger Atheras hatten in unseren Scharmützeln mit den Untergrundnestern des Dunklen Lords so viel Selbstbewusstsein angesammelt, das die Veränderung meines Vaters mir nicht gewahr wurde, weil wir immer weiter in das Land auszogen.

Immer mehr zog mein Vater sich in die Inneren der Burg zurück. Einst ward er ein bewunderter Forscher, war er oft lange Tage und Nächte zurückgezogen, so war es niemandem aufgefallen, das er nun oft für Wochen in die tiefen Katakomben des Herschaftsschlosses im Innern des Kreises der Trutzburgen und Mauern verblieb.

Selbst an dem Tage an dem das Ende meiner Knappenschaft und dem Schlage zu einem Ritter vollzogen werden sollte, wollte mein Vater nicht seine Laboratorien verlassen. Doch zu meinem Ritterschlag sollte es nie kommen.

Als ich gerade meine Uniform für die Zeremonie anlegte, im Gedanken ein Gebet an das reine Licht rezitierend, und mein Zeremonienscheide anlegte, hatte ich plötzlich eine Vision von einem dunklen Schleier der sich über mein Gemüt legte, sowie ein Zittern, das von der Grundfeste der Trutzburg kommen musste.
Lautes Geschrei aus dem Innern des Schlosses, sowie ein anhaltendes Geschrei aus weiter Ferne brandeten auf und als ich zum Fenster stürzte, um aus diesem zu sehen was sich zusammen braute, sah ich eine Schaar von unterschiedlicher Schrecken auf die Trutzburg marschierend, vornab wie in einer riesigen Welle vor sich hin treibend, die umliegende Bevölkerung der Stadt. Doch die Armee der Angreifer geriet schnell ins stocken, als die Einwohner sich in die riesige Trutzburgen Atheras retten konnte und die die Zugbrücken hoch gezogen wurde.

„Ein Angriff auf die Hauptstadt, ohne das jemand diese Armee vorher gesehen hatte?“ dachte ich mir, und rannte in den Wehrring um das Schloss, das nochmals mit drei Ringen bis zu den sieben Trutzburgen um das Schloss umgeben war, und dort über die drei Zugbrücken bis zur vierten Zugbrücke auf den Wehrturm.

Zahlreiche Menschen, die sich in die Burg retten konnten, blickten mich hilflos an, und als der Kommandant der Verteidigungsanlage zu mir kam, mit dem gleichen ängstlichen Blick in den Augen, griff ich an das Schwert an der Seite, und hab es über den Kopf: “Beim Licht, diese Horde wird uns nicht zurückweichen lassen!” Da schaarten sich meine Schwertmänner um mich, und zogen Ihre Schwerter heraus. In diesem Moment kam ein Lichtstrahl vom Himmel herunter, der sich in den Schwertern brach und wie ein Lichtgewitter Bilder über die Burgmauern zauberte und eine Aura des Lichtes über uns brachte. Die wenigen Magier, die wir dabei hatten, konnten diese Aura erfühlen, und schwörten mir, das an dem Tag etwas in mich gefahren ist. Auch ich konnte diesen warmen Strom fühlen und auch in meinem Innern leuchtete es auf, wie ein warmer Luftzug, der durch meinen Körper fuhr. Auch die Menschen um mich fingen dieses Strahlen auf, und Ihre Augen leuchteten bei dem Blick auf unsere blinkenden Schwertblätter wie kleine Kerzen.
Über uns brach der Himmel auf und sandte noch mehr Licht über das Schloss mit den Burgfesten.

Ein lauter Schrei aus dem Schloss liess mich kurz herum fahren, mein Vater stand mit wild von sich wehenden Haaren in dem Kathedralen Tor und blickte mich mit starren Augen und aufgerissenem Mund an, durch die geöffneten Portale der Zugbrücken. Wieder schrie er, aber in dem Lärm , das plötzlich vor den Toren aufbrandete, sowie dem Rufen der um mich versammelten Menge konnte ich nichts mehr verstehen.

Ich zeigte mit dem Schwert auf die vor den Toren brandende Horde, die durch den Lichteinfall wie eine Schlange in schlingernde Bewegung geriet, und als ich dann wieder zu meinem Vater zurück blickte, war er verschwunden. Es war das letzte Mal das ich Ihn sah, doch dazu später mehr.

Meine kampferprobten Getreuen schaarten sich um sich, und auch die Hofgarde und der Rest des Heeres , das ein den Trutzburgen Ihre Kasernen hatte, strömten einer Prozession gleich in die Richtung der großen Zugbrücke, die zur Stadt hin zeigte, und vor dieser die größte Ansammlung der Horde stand. Ich zog die Rüstung an, die ein Hofdiener in aller Éile zu mir brachte, setzte mich auf mein Pferd, blickt dann auf meine Getreuen, die sich hinter mir formierten, auch voll gerüstet auf hohen Roß. Ich hob mein Schwert und alle wurden still, nur das keuchen, quietschen und Kratzen hinter der Mauer war noch zu hören. Dann hob ich die Stimme, und mir strömten die Worte wie in den Mund gelegt heraus:

„Volk von Athera! heute sind wir nicht Ritter, nicht Knappe, nicht Bauer, oder Soldat.
Das Licht hat uns erhellt, um diese Plage von der Sonnenstadt Athera zu vertreiben! Wir sind nicht viele , aber jeder wird diese Dunkelheit blenden und zurücktreiben.
Heute sind wir Eins, ein Schwert, ein Licht, eine Flamme der Reinheit!
Wir kämpfen für alle die in der Dunkelheit verloren sind, und bringen das Licht!“

Ich wendete das Pferd und stellte mich vor der Zugbrücke. Plötzlich hörte ich hinter mir die Stimmen erheben und das Lied Atheras erschallen zu lassen:

„Aus dem Feuer sind wir geboren,
das reine Licht hat uns erschaffen,
gekommen aus des Himmels Toren,
wird es mit der Reinheit der Herzen zu Waffen!

Wir sind heute erhellt im wahren Licht!
Lasst das Schlachtlied schallen!
hebt das Schwert und verzaget nicht!
Lasst das Loblied durch die Welten hallen!

Auf Ihr Verteidiger es wird Zeit!
Steht aufrecht und kämpft um Athera!
Zur Errettung ist es nicht mehr weit!
Zu den Waffen, der Feind ist da!

Bringt uns den Frieden wieder,
Rettet uns vor der Dunkelheit!
Errettet unsere Kinder!
Jetzt ist unsere Zeit!

Auf Ihr Verteidiger es wird Zeit!
Steht aufrecht und kämpft um Athera!
Zur Errettung ist es nicht mehr weit!
Zu den Waffen, der Feind ist da!“

Die Zugbrücke wurde herabgelassen, die ersten Fetzen eines Nebels floss einer trägen Suppe gleich auf das Holz, als sie den untersten Punkt erreichte. Im Takt des Liedes schritt die mit schwerer Rüstung bekleidete Kompanie, mit langen Lanzen über die Brücke, wo in eines Nebels gleich die irrwitzigsten Gestalten mit rotglühenden oder Gelbleuchtenden Augen heraus blitzen. Jetzt ertönte ein spitzer Schrei , und die Masse setzte sich wieder in Bewegung, auf die Reihen der Verteidiger zu, doch kurz bevor diese die schwer gepanzerten Erreichen konnten, lies ich nochmals „Zu den Waffen, der Feind ist da!“ erschallen und gab meinem Pferd die Sporen, zwischen den schwer gepanzerten Einheiten durch galloppierend genau auf die Masse, und mein Schwert, angekommen am Rand der Masse, zuckte eines Blitzes gleich durch den Nebel, der sich lichtete und schon in den ersten Streich einige zerfetzte Körper ausspuckte. Meine Schwertbrüder waren dicht hinter mir und so drangen wir in die Masse ein,wie ein Gewitter fällten wir die angreifenden Truppen, um dem Rest der Verteidiger den Platz zu geben, aus zu fallen. Wir wüteten wie die Berserker und wie durch ein Wunder wurden wir nur leicht verletzt, bis auch der Rest der verteidigenden Armeen eingreifen konnten, überall gingen plötzlich die Zugbrücken herunter, und die dunkle Masse an Ungeheuer wich langsam, aber stetig, wenngleich sich wild wehrend zurück.
Doch die Rückzugsbewegung wurde immer schneller und bald flohen die Monster , sich durch den langsam auflösenden dunklen Nebel zurück.

 

2)

Als ich mich wieder an den Tisch meiner Stammtaverne setze, ich habe meine Bürgerschaft und den Hauskaufes dank einer großzügigen Schenkung geordert, Kommen mir wieder die Erinnerungen an meine Heimat. Das Haus, das ich zu kaufen erwäge, sieht dem meiner Eltern Urlaubshaus sehr ähnlich, weshlab mich die Erinnerungen wieder plagen:

…..Wir ritten drei Tage Richtung Süden und folgten der Masse an Monster, die plötzlich wild fliehend zurück wichen, als wäre der Drache persönlich hinter Ihnen her. Die wenigen Scharmützel, die wir uns mit Plünderern oder zurückgebliebenen Hordemitgliedern lieferten, waren kurz und nicht sehr heftig. Sie flüchteten in die schwarzen Berge, die die natürliche GRenze des Landes darstellte, und als wäre nichts geschehen, kamen Boten aus den Ecken der Lande, die verkündeten, das die dunklen überall verschwunden wären. Viele der Männer, die ich ausgeschickt hatte, berichteten aber, das überall ein dunkles Erwarten auf den Gemütern lag. Am vierten Tag sahen wir dann eine rote Sonne am Firmament aufsteigen, und neben der Sonne ein rotes Leuchten, das wir nicht deuten konnten. Meine Gefolgsleute, vor allem mein bester Mann und Freund, überzeugte mich davon, wieder in die Hauptstadt zurück zu reisen, und meinen Eltern zu berichten. Drei Tage ritten wir unbehelligt durch die zerstörten und geplünderten Randgebiete, wo wir Atherianer trafen, wurde alles zusammen gepackt und in das Inland Nähe der Hauptstatd gezogen. Wo wir Menschen trafen, waren Bittnernis und Kummer in den Gesichtern zu lesen, und es war wie eine dunkle Aura, die über den Gemütern lag. Viele meiner Männer traf der Trübsinn, nur ich und die wenigen meiner engsten Umgebenen erlagen nicht dem Trübsal.

Die Bäume, normal voller grün und Lebensfreude, waren grau und die Blätter in einer graugrünen Farbe, und wirkten wie hölzerne Mauern, wo sie dicht zusammen standen, verloren wo sie alleine Standen.

Am dritten Tag hatten wir die Grenzen der Hauptstadt erricht, das kleine Sommerhaus in dem ich immer wieder residierte, war völlig zerstört worden. Löcher klafften in den Mauern, und beimeiner Bibliothek war noch das Glühen eines langen Feuers zu erkennen.

Bitternis traf mich kurz, und ich griff zu meinem Medallion, das jeder Atherianer mit sich trug, um mir trost beim Lichte zu suchen, und ein Gebet auf den Lippen, ritt ich in die Stadtmauern, und erste Mauer der Schlossfeste ein.
Auch hier war der sonst weisse Stein mit wie ein grauer Schleier bedeckt und wirkte Stumpf, nicht wie in dem sonst weissstrahlenden Stein, das der Stadt den Beinahmen „Stadt des Weissen Feuers“ brachte.

Als ich in die Schlosshallen trat, auf den Audienzraum zu, in dem Mein Vater sein sollte, kam mir meine Mutter mit traurigen Augen entgegen, und Tränen waren getrocknet auf Ihren Wangen zu erkennen. „Mein Sohn..“ begann Sie und nahm mich fest in Ihre Arme, „Dein Vater…“. Ich schaute Sie erschrocken an und löste mich von Ihr, trat in den Raum und sah den Platz meines Vaters verwaist. Nur ein Magier, zumindest glaubte ich das schon im ersten Moment zu erkennen, das es ein Magier war, stand im Raum und hielt eine Lampe in der Hand, die so glitzerte und leuchtete, das der Raum in einem unnatürlichen Licht … nein… der Raum war erleuchtet wie er normal erhellt sein sollte!

„Junger Regent“ begrüsste mich der Magier, „Ich habe den Raum hier aus den Klauen der Dunkelheit befreit, doch es greift nach dem Land wie eine Pest. Euer Vater…“ „Mein Vater? Magier! Was ist mit meinem Vater!“ rief ich
dazwischen und der Magier hielt die Lampe etwas höher, um mir in die Augen zu leuchten. „Euer Vater hat diese
Plage, die das Land befällt, befreit. Er meinte er könne es kontrollieren, und zum Guten verwenden, doch die
abgrundtiefe Dunkelheit, mit dem schwarzen Feuer kann niemand kontrollieren. Er wurde verschlungen.“

Der Magier drehte sich langsam um und leuchtete die Tür meines Vaters an, die in den Laboratorien führte, tief unten in den
Gesteinen Atheras. 40 Manngrößen (2m ist die normale Größe eines Atherianers) nach unten ging eine in den Stein
gehaunene Wendeltreppe . Doch noch nie hatte ich eine solche Aura gesehen, eines grauen Nebels gleich, die aus der
Treppe trat und an der Lampe des Magiers sich brach. „Du musst hinunter , junger Regent“ meinte der Magier trocken,
„und dem Treiben ein Ende zu bereiten! Ihr müsst dem Wesen, das dort unten nun wandelt, dem Schatten entreissen,
oder …es vernichten…“. Wie vor den Kopf geschlagen stand ich da, und der Magier gab mir eine Lampe in die Hand,
die seiner sehr ähnlich war, und setzte sich wieder vor den Eingang. „ich werde wachen und versuchen, so viel wie
möglich der Verderbnis zu trotzen, die das Land überschwemmt.“ Damit fing er an zu summen und das Licht in seiner
Hand begann kurz zu flackern, um dann gleichmässig zu pulsieren.

Die Düsternis wurde von dem pulsieren zurück gedrängt und ich sah meine Getreuen in den Raum eintreten, hatten Sie
die Unterhaltung verfolgt und mit einem nicken traten wir den Lauf in die Dunkelheit an. Die Lampe in meiner Hand
leuchtete auf und um uns erwachte eine Aura aus Licht, zugleich leuchtete mein Medallion auf.

Die Wände des Steines wurden immer dunkler , umso mehr wir uns den Laboratorien näherten, und an den
schmiedeisernen Toren der unterirdischen Höhlen waren die Eisen nur noch wie schwarze Kohle zu erkennen. Ich nahm
mein Schwert und drückte das linke Tor damit auf. Die Stelle an der ich mein Schwert berührte, verflog kurz der
Nebel, der sich um alles gelegt hatte , und lies kurz das Metall sehen. Es war stumpf, als wäre es komplett
abgeschliffen worden, und aus dem Höhlenkomplex waren Stimmen zu hören.

Ich schob mit meinem Stiefel das Tor nun mithilfe des Schwertes komplett auf. Die Geräusche, die aus der geöffneten
Tür kamen, wurden lauter. Stimmen die sich unterhielten, und dann sah ich… groteske Menschen inmitten der Halle,
die den Vorraum darstellte. Sie standen zusammen und redeten miteinander, um Sie herum stiegen die Nebelwolken auf
und wirbelten wie umgedrehte zyklone an die Decke. Wir traten durch den Eingang und die Stimmen in der Halle
verstummten, und alle drehten sich uns zu. Eine der Gestalten löste sich im wabernden Grau auf uns zu, und ich
konnte durch die Aura einen den leitenden Assistenten meines Vaters erkennen, einem weisen Mann, der viel von den
Dingen wusste, die mein Vater hier erforschte. Wie blind war ich doch, als ich das Gesicht des Mannes erkannte und
diesen Ausdruck in den Augen nicht beachtete. Doch dieser lächelte mich an und empfang mit den Worten:
„Athires! Ich freue mich euch zu sehen! Ihr könnt diesen Magiern oben erklären, das wir nicht /verflucht/ oder
Monster sind!“ Athires blickt den Weisen an und meinte: „Könnt Ihr mir erklären, was hier passiert ist?“

Kurz stockte der Weise, und schüttelte fast unmerklich den Kopf, während er kurz die Augen zukniff, und mit einem
Augenblick verschwand sein Lächeln aus dem Gesicht, um dann aber umso strahlender wieder zu erscheinen:“ Habt Ihr
zufällig Lebensmittel dabei? Wir sind hier schon mehrere Tage unten, und viel Vorrat ist hier nicht zu finden.“ Ich gab einen meiner Getreuen ein Zeichen, und er ging zu der Wendeltreppe, dessen Treppengeländer gleichzeitig ein
Sprechrohr war, um mit den Magiern oben zu reden. <br>“Ich werde die Magier oben benachrichtigen lassen, das zumindest Lebensmittel hergebracht werden. Doch verratet mir: Wo ist mein Vater?“
Wieder bekam das Gesicht hinter der Lichtaura einen kurzen undefinierbaren Ausdruck, und leider brachte die
Lichtaura mit sich, das ich es nicht genau erkennen konnte. Dann lächelte er mich wieder an und meinte:“In seinen
Laboren, er hat sich seit drei Tagen eingeschlossen, nach unserer…. Entdeckung.“

 

Der Weise sprach die Entdeckung wie eine Offenbarung, fast wie ein Gebet aus, und ich fragte nach:“ Welche Entdeckung?“

Der Weise lachte auf und sein gesicht bekam fast ein gieriges aussehen, als er sprach:“Die größte Entdeckung unseres Zeitalters, wenn nicht sogar die Entdeckung überhaupt. Euer Vater glaubt, wir haben den Stern der Götter gefunden, das uns die direkte Kommunikation mit den Göttern erlaubt. Nicht nur die Kommunikation, nein auch die Götter selbst können uns Ihre Substanz übermitteln! Ewiger Frieden, Athires!“

Der fanatische Klang seiner Stimme und der gierige Ausdruck in den Augen hatte ich nicht gesehen, oder ignoriert, war mir durch die Aura entgangen, oder ich habe es aus Sorge um meinen Vater einfach ignoriert. Auch das er sich der Aura nur kurz davor näherte, wurde mir erst bewusst, als ich später darüber nach dachte. Denn er wandte sich schnell wieder von uns ab, und wir folgten Ihm in die Mittee der Halle, in dem die ganzen Mitarbeiter und Laboranten standen und uns starr betrachteten.

Der Weise zeigte auf ein weiteres Tor, das verschlossen an der hinteren Seite der Halle war und meinte: „hinter den nächsten zwei Hallen ist das Laboratorium eures Vaters auf direktem Weg an der stirnseite der letzten Halle.“ Ich nickte und gab meinen Getreuen ein Zeichen. Deise nickten und wir gingen in den Raum zu der Laborhalle, der wie eine Schleuse ausgeführt war. Die hintere Tür liess sich nicht öffnen, bevor nicht die vordere geschlossen wurde, mein Vater hatte mir davon in meinen jungen Jahren erzählt. Kurz bevor sich das Schleussentor schloss, blickte mich der Weise nochmals starr an, und ich habe heute das verzerrte Grinsen noch im Kopf, doch das Tor schloss sich tösend und der angrenzende Raum wurde geöffnet. Als wir durch die Tore traten, empfang uns die schwärze der Dunkelheit. Die Schleussentore schlossen sich hinter uns und ein spitzer Schrei kam aus der Mitte des Raumes, der uns erschauen liess. rot leuchtende Augen krochen plötzlich auf uns zu…..

———————-

Ich schliesse das Buch um mir ein Mahl von Lucy geben zu lassen, und meine Gedanken kreisen über das Haus , das ich für meine Rittersmänner und mich immer als Klause frei stellte. „Hoffentlich klappt es“ brummte ich vor mich hin und erhob mich um das Essen in Empfang zu nehmen.

3)

Starr standen ich und meine Mannen noch noch vor der Schleuse der Laborkaverne, und ein Nebel dichter als Rauch, wenngleich geruchlos, umzog das noch im schwarzeren Dunkel gelegene innere wie ein Schutzwall. Durch den Nebel konnte man aber dennoch erkennen, das leuchtende Punkte sich auf mich und meine Mannen zu bewegten. Schreie von Tieren oder tierähnlichen Geschöpfen drangen dumpf aus dem Nebel an das Ohr Athires. Seine Gefolgsleute drängten sich eng an die Lampe , die ich hoch hielt, um die schützende Aura auf alle meine Gefolgsleute aus zu weiten. Wieder der laute spitze Schrei, der an den Ohren und Nerven riss, wie ein Bogen auf einer Säge, die immer nur den höchsten Ton kratzte.

Mein bester Kamerad und Freund, stellte sich neben mich und hob das Schwert, und schirmte seine Augen ab, um in den Nebel blicken zu können.

Doch am Ende der Aura waren nur die leuchtenden Augen zu erkennen, die um die Aura schlichen und sich bewegten. Mit einem Seufzer setze ich mich in Bewegung, und wir hielten und links an der Wand, um nicht in der riesigen Halle die Orientierung zu verlieren.

Scharrend bewegten sich die Besitzer der Augen immer schneller um unsere Aura, einer meiner Gefolgsleute meinte „Wölfe..?“ doch ich schüttelte den Kopf: „Das müssen riesige Tiere sein, sind die Augen doch auf unserer Höhe.
Im Nachhinein verfluchte ich meine Nachsicht, den Assistenten nicht mit genommen zu haben, doch ich denke, ich hatte schon insgeheim geahnt, das mit Ihm etwas nicht stimmte.

Da griffen sie an. Eine riesige Kreatur brach aus dem Nebel und mit langen Klauen und geifernden Lefzen sprangen eine Art Mischung aus Fledermaus und Bär aus dem Dunkel, und versuchten uns zu erreichen.

Zwei meiner Gefolgsleute trafen die Klauen mit Ihren schwerten und funkenstobend prallten sie ab. Der Flederbär zischte kurz auf, und versuchte die Männer zu ergreifen, die sich aber mit Schild und Schwert in Deckung bringen konnten, und sogar nachsetzen, was wieder mit einem Zischen quittiert wurde. Ine einer schnelle Ausfallbewegung schlug ich den Kopf der Bestie, das wie ein kleiner Rattenkopf wirkte, ab. Ein hässlichen Knarzen kam aus dem Nebel, als plötzlich mehrere der Kreaturen sich aus dem Nebel lösten, und uns abermals attackierten.
Da wir uns auf diese Kreaturen konzentriert hatten, fiel uns nicht auf, das wir uns immer mehr in die Mitte der Halle bewegten, und der Nebel sich immer mehr lichtete, bis wir vor eine Kammer, die inmitten der Halle gebaut war, und wie eine umgedrehte Schüssel aussah zum stehen blieben. Aus der oberen Spitze im Mittelpunkt der Kuppel, das wie ein spitzer Kegel geformt war, floss immer noch in leichten Schwaden der Nebel, festigte sich aber nicht.
Auch jetzt verfluchte ich meine Torheit, keinen Magier mitgenommen zu haben.
Die Flederbären kamen immer mehr aus den Nebel geflossen, und wir waren mit dem Rücken zu Kuppel fest genagelt. Wieder hörten wir den spitzen Schrei, und aus dem Nebel floss eine riesige Gestalt, doppelt so hoch wie ein Mensch, mit Flügeln und Hörnern. „Ein Balrog!“ schrie einer meiner Mannen und zeigte mit seinem Schwert auf die riesige Gestalt. Ein Schwert wurde sichtbar, das der Balrog aus einer Scheide zog und das sich sofort entflammte, als es aus der Scheide gezogen wurde. Das Schwert war fast so lang wie ein MEnsch und der Balrog hatte mich wohl auserkoren, mit mir zu kämpfen. Ich reichte die Lampe einem meiner Getreuen, und schritte dem Balrog entgegen, dessen Augen rot Aufleuchteten. Meine zwei nächsten GEtreuen folgten mir rechts und links zur Seite, und die Flederbären griffen unsere kleine Gruppe nicht an, der Weg bis zum Balrog war frei. Am Rande der Aura stellten wir uns in Kampfstellung, das der Balrog mit einem Schnauben und einem kehligen Lachen quittierte, und sein schwert um seinen Körper kreisen lies.

Ich umfaste mein Medallion, mit unserem Abbild des weißen Drachen, beteten ein kurzes Gebet, was unsere Auren mit dem Licht belegten, das unsere Lampe verteilte. Verwundert blickten wir uns an, unsere Umrisse, sogar die Schwerter waren mit einer hellen Aura umhüllt, und als ich aus der Lampenaura trat, leuchtete diese um mich weiter. Wieder warteten wir gefasst und kampfbereit auf den Moment, als der Balrog die Stelle erreichte. Er stellte sich vor uns auf, und ich konnte kurz einen verwunderten Ausdruck an Ihm erkennen, als er die Aura bemerkte. Doch ich lies Ihm keine Zeit zu überlegen und schrie: „Für das Licht und Athera!“ und stürzte mich auf den Balrog. Dessen Schwert vollführte einen HAlbbogen um seinen Kopf, als das er es dann auf mein schwert neider fallen lies. Ich parierte und dachte mir würde der Arm aus den Gliedern gerissen, und ich stieß mit meinem Schild das Schwert zur Seite um seinen Körper zu treffen. der Balrog sprang in einem Satz zurück, aber ich konnte ihm eine Wunde in seinem linken Arm zufügen, wodurch er wieder einen spitzen Schrei ausstiess. Meine Gefolgsleute setzen nach, und er hatte Mühe, die Schläge zu parieren. Ich traf Ihn mehrfach an der Seite und wir konnten mit gemeinsamer Kraft den rechten Arm des Balrog verstümmeln, und einem seiner Beine einen schweren Treffer zufügen. Doch auch mit einer Hand und humpelnd war der Balrog noch in der Lage, unsere Angriffe zu parieren, und einem meiner Gefolgsmänner den Arm brechen. Der Kampf wog noch Minuten hin und her, und die Flederbären wurden auch immer weniger, bis einer meiner Männer dem Balrog sein Schwert zwischen die Beine warf, und der Balrog rückwärts fiel.
Wir stürzten uns über Ihn, und hackten erst das Schwert aus seiner Hand, und köpften Ihn. Plötzlich knallte es wie eine Explosion, und der Rauch in der Halle verschwand wie durch Fingerschnippen. Es wurde hell, einige Fackeln , die in der großen Halle verteilt waren, wurden nun sichtbar und brachten ein blasses Licht. Die FLederbären nahmen Reissaus und flogen lautlos in die Höhlendecke, nur das Schwirren der Luft beim schlagen der Flügel war zu hören. Es senkte sich eine unheimliche Stille über die Halle, und wir konnten diese nun komplett überblicken, auch den Dom in der Mitte, der bis fast an den Deckenrand reichte, was wir zuerst für eine Kuppel hielten, weil es sich in die Mitte Stufenweise verjüngte.

Der Kadaver des Balrog fing an bestialisch zu riechen und löste sich dann in eine rotblaue Substanz auf. das Schwert des Balrog zerfiel einem Glas gleich in tausend stücke.

Alles gngso lautlos einher , das ich schnippte, um mich zu vergewissen, deas wir nicht alle taub geworden waren.

Ein Knirschen von Stein auf Stein durchbrach die Stille. Wir drehten uns alle zu dem Dom, wo sich der Untere bereich drehte, und ein hell beleuchteter Durchgang erschien. Eine Gestalt, die sich auf einen Stab stützte erschien, und ich traute meinen Augen nicht:“Vater!“ presste ich aus mir hervor, und der Mann in der Tür fing an zu klatschen.

„Ich gratuliere, Athires, nicht jeder hätte den Wächter besiegen können!“
Mein Vater trat nun in das Licht der Halle und ich konnte erkennen, das er ausgemergelt wirkte, aber in seinen Augen ein seltsamer Glanz, fast wie ein Feuer brannte. Obwohl es definitiv das Gesicht meines Vaters war, wirkte seine Gestalt hager und abgemagert, nicht wie ich Ihn vor dem Ritt gegen die Horde kannte, wohlgenährt und mit leichtem Bauch. Doch die weite Kleidung, die er trug, ähnlich eines Priestergewandes, durchfuhr es mir in den Kopf, winkte er mir und sagte, kommt in mein Labor, die Flederbären sind nun verschreckt, aber wenn Sie sich wieder sammeln, sind es unangenehme Zeitgenossen. Bevor wir das Artefakt fanden, waren Sie auch nie so angriffslustig. Kommt Kommt!“

MEin Vater ging wieder durch die Tür, und wirfolgten Ihm verwirrt.

4)

Mein Vater führte uns in den Dom, und dann betraten wir eine Treppe, die aus dem Stein geschlagen wirkte, und nochmals nach unten führte. Da wir im Mittelpunkt des Domes standen, konnte ich eine Treppe erkennen, die nach oben führte, und ein schrraen und schmatzen verriet, das auch hier die Flederbären präsent waren. Mein Vater musste meinen Blick erkannt haben und lachte kurz knarren auf: „Sie können nicht herunter, sie kommen nie in das innere des Domes, doch nun komm, ich will es Dir zeigen!“

Ich betrachtete kurz das Gesicht meines Vaters, müde und abgehalftert sah es aus, und bemerkte dann erstaunt, das ich noch immer mein Schwert und Schild in der Hand hielt.
Ich steckte dieses in die Scheide, und befestigte mein Schild, und folgte meinem Vater die riesige Treppe, konnten mehrere Männer doch gleichzeitig herunter schreiten, die nach unten führte und in einem sanften Bogen sich krümmte.

Auch hier betrachtete ich meinen Vater im hinab steigen wieder genau, und seine Statur wirkte in der weiten Robe wie ein Geistlicher. Das rotblonde Harr hatte er in einem Zopf zusammen gebunden, und die Robe hatte nicht das Blau unserer Wappenfarbe, sondern ein braun, das normal nur die Geistlichen trugen. All das brachten mich zum Wundern, denn mein Vater war immer darauf bedacht unsere Zugehörigkeit zum Adelsgeschlechte der Atherianer zu präsentieren.
Und mein Vater frönte auch gerne der guten Speisen, was ihm trotz des Trainings mit der Waffe immer einen kleinen Schmerbauch brachte. Doch jetzt wirkte er hager, er hatte wohl seit dem Überfall der Horde nichts mehr gegessen, so schien mir. Doch sein kräftiger Schritt zeigte nicht von Schwäche.

Als wir am Ende der Treppe angekommen waren, öffnete mein Vater zwei große Tore durch einen Mechanismus, und öffnete mir ein unerwartetes und unglaubliches Schauspiel. Ein kleines Tal erstreckte sich vor mir, tief unten erblickte ich einen Fluss der sich durch dieses Höhlental fraß, und eine Brücke spannte sich in die Mitte des Tales, in dem ein Felsendom sich erhob. Wenn ich mich nciht ganz irrte, war dieser Dom genau unter der Spitze des über uns angebrachten Domes, und ein Leuchten strahlte an der oberen Höhlendecke, wie ein riesiger Spiegel abgeleitet aus einem leuchtenden Strahl, in der Mitte des Felsendomes. Zur rechten ah ich in der Ferne Geysire brodeln und Wasserfontainen hoch zu spritzen, doch eine Pracht an Pflanzen und auch echsenhafter Getier konnte ich erblicken. Ein Flederbär flog entfernt von uns vorbei, und verschwand in eine der schwarzen Höhlen , die am Rande des Tales ind ei wand verschwanden.

Die Brücke war aus Holz gefertigt, das ich noch nie gesehen hatte, schwarz und hart wie Stein. Mein Vater führte mich auf die Treppe, und Mann für Mann folgten wir Ihm, nicht einmal schwankte die Brücke, als alle meine Gefolgsmannen sie betraten. Unter uns spülte der Fluss hinweg, der rechts und links am Felsendom vorbei rauschte. Ein seltsames Pulsieren kam aus dem Dom, und hatten wir die hälfte der langen Brücke überquert, konnten wir inmitten des kleinen Waldes, der auf der flachen Spitze des Felsendomes wuchs, und das schwarze Holz der Brücke erklärte, wiederrum eine Kuppel erkennen, ca 50m im Durchmesser. An der Kuppeldecke floss der Lichtstrahl wie ein Wasserfall nach oben. Mein Vater hatte wohl etwas zu mir gesagt, doch war ich so gefangen von dem Anblick, das ich die Worte ert nicht verstand, die er sagte:“ Athires, das ist unsere größte Entdeckung aller Zeiten. Wir haben das Licht, das Du siehst , inmitten dieser Unterwelt gefunden. Und das Licht, es lebt! Es ist das Licht der Drachen, ein Artefakt, das die Gedanken und auch die Substanz unserer angebeteten Beschützer bringt!
Selbst die Magier, die dieses Reich hier verschließen wollten, konnten diese dinge nicht entschlüsseln, nein sie rieten mir auch davon ab, es zu erforschen!“ Er zeigte auf die Kuppel, der wir durch einen kleinen Pfad durch den Wald immer näher kamen, und betrachteten mit Staunen das Licht, das an der Kuppelspitze ausbrach. „Sie wollten es zerstören, und das Artefakt in die noch tieferen Regionen werfen! Diese Narren!“ Wir waren am Eingang der Kuppel angekommen, und es öffneten sich zwei Tore, die sich lautlos auseinander schoben. Ich schaute durch die Öffnung und sah einen Stein, fast wie ein Altar wirkend, auf dem ein Artefakt leuchtete, und den Strahl nach oben verbrachte. der Altar stand in einer Senke und rundherum war in den Stein Plätze eingelassen, die nur von Tischen mit Alchemistischen Apperaturen unterbrochen waren. „Sie beschwörten den Wächter, den Du oben besiegt hast. Doch ich konnte mich hier verbarrikadieren, denn Du wirst schon sehen, dieses Artefakt wird unsere Welt auf ein höheres heben!“ Ich riss mich von dem Licht schaute meinem Vater in das Gesicht. ein fanatisches Grinsen und ein infernalisches Leuchten aus seinen Augen ließ mich erschauern. Doch der Bann des Lichtes war stärker und ich liess mich mit meinen Mannen zu dem Steinkreis ziehen. Ich fasste mir an mein Medallion, das ein Abbild unserer Gottheit darstellte, und wieder durchfloss mich innerlich ein Licht, das sich von dem auf dem Altar so unterschied, als würde der Altar das reinste Dunkel verbreiten. Wieder brachte ich mich dazu, meinen Vater an zu sehen, und er betrachtete mich mit Erstaunen, aber auch Abscheu konnte ich lesen.

Wieder legte sich die nebulöse Aura um mich und das Licht auf dem Altar fing an zu pulsieren, plötzlich schossen Lichtblitze aus dem Artefakt und griffen nach uns. Wie Stromstöße trafen die Blitze uns und es wurde dunkel um mich, ich konnte nur noch hören , wie mein Vater ein keuchendes Lachen ausstieß.

Ich musste Stunden bewusstlos gewesen sein, und als ich erwachte, lag ich auf einem Steintisch. Ich öffnete die Augen und erhob mich ruckartig. Meine Rüstung hatte ich noch an mir, und diese Aura war verschwunden, doch in meinem Inneren brannte ein Feuer, das den ganzen Körper umkämpfte. Ein Stöhnen liess mich von Tisch springen und mich herumwirbeln. Vor mir tauchte das erschrockene Gesicht meines Vaters auf und ich konnte erkennen, das wieder der Nebel durch den Raum wirbelte.
Mein Vater verschwand wieder zwischen den Schwaden, doch ich konnte schwach den Lichtschein der Lampe ausmachen, die mir die MAgier mitgegeben hatten, und ich bewegte mich langsam darauf zu, immer noch mit dem Feuer kämpfend, das in meinem Geist wütete. Mein Vater tauchte an meiner Seite auf und versuchte mir etwas zu sagen, doch es rauschte in meinen Ohren und ich konnte ihn nicht verstehen. Schwerfällig kämpfte ich mich der Lampe zu, und als ich in die Aura der Lampe trat, verschwand das Rauschen aus meinen Ohren. Ich hob die Lampe auf und stellte sie auf einem der Tische in der Nähe. Wieder sah ich meinen Vater aus dem Nebel auf tauchen, und diesmal konnte ich verstehen was er rief:“ Narr! Die Götter wollten Dir ein Geschenk machen, doch Du hast versagt! Sohn, Du bist des Todes, denn die Götter haben Dich verflucht! Es schmerzt mich, doch Du hast noch eine Chance, die Götter gnädig zu stimmen! Nimm das Geschenk an, die Essenz ist schon in Deinem Inneren, und Du wirst Macht erhalten, die nie ein Manch je hatte! Das Feuer in meinem Inneren brannte wieder , und die Aura der Lampe flackerte stark, doch auch wieder griff ich zu meinem Medallion , und ein Lichtblitz drängte das Feuer in versteckte Ecken meines Geistes, und verschloss es. Plötzlich konnte ich weider klar sehen, und die Mattigkeit fiel von mir. Ich schrie laut auf“ VATER! Was hast Du getan!“ Ich nahm mein Schwert aus der Scheide und hob die Lampe hoch in die Luft. Ich konnte meine Getreuen erkennen, die am Rande des Artefaktes zusammengesunken lagen, und ging langsam auf diese zu.
Wieder erschien das Gesicht meines Vaters aus dem Nebel am Rande der Lichtaura.
Doch wie hatte er sich verändert!
Seine Robe hatte er abgelegt und sein Harnisch war so schwarz wie die Bäume um die Kuppel. Sein Stab verwandelte sich in ein zweihändiges Schwert, und er drang mit einem infernalischen Gelächter auf mich ein.
Ich parierte den schlag halbherzig, und wich in Richtung meiner Mannen aus, die, kam das der Schein der Lampe sie berührte, aus der Trance erwachten und sich, wenngleich stöhnend und sich quälend, erhoben. Doch diese erwachten schnell und zückten das Schwert, um sich gegen die dunkle Gestalt zu stellen, die noch kurz zuvor als mein Vater wirkte.
„Du bist stark, Athires, stärker als Dein Vater es war!“ Die nun gänzlich wie ein schwarzer Dämon wirkende Gestalt griff wieder an, doch meine Mannen scharten sich um mich und parierten jeden Schlag. „Als ich Ihn verschlungen habe, nahm er es sogar dankbar an! Nun bin ich in seinem Körper und er dient mir solange seine Essenz anhält. Auch in Dir versuchte ich mich zu nähern,doch ein Licht in dir verhinderte es, das ich Dich verschlang. Doch nun sollst Du und Deine edlen Recken „er spuckte die Worte voll Verachtung aus „auch mit Deinem Körper dienen.Deine Seele wird verschlungen. Ich hätte Dich gerne zu meinem Vasallen gemacht, doch es werden andere kommen, die meine Macht dankbar annehmen werden. Dieses Land ist nun mein, und tötest Du diesen Körper..“ er zeigte auf sich um dann wieder einen Schwertstreich in das schützende Bollwerk meiner Mannen zu schlagen“ So ist Dein Vater für ewig verloren, denn ich habe ihn verschlungen! Du hast noch eine Chance..“ wieder ein Schwertschlag gegen die Aura, und einer meiner Mannen ging einen Schritt zu weit nach vorne. Der Dunkle packte Ihn und ein Lichtblitz aus dem Artefakt schlug in den Körper ein. Sofort sank er auf den Boden, und wir könnten erkennen, das er nicht mehr lebte. Meine Mannen fingen an zu fluchen, und wie machten langsam im schein der Lampe auf das Monster zu, das nun den Körper meines Vaters bewohnte, und versuchten es in Bedrängnis zu bringen. Ich gab die Lampe an einen meiner Getreuen weiter und legte mein Schild an, und trat dann in die vorderste Reihe. Ichtrat aus dem Lichtschein der Lampe und umgriff mein medallion um den hals. Wieder rasste ein Lichtstrahl durch meinen Körper und eine Aura des Lichtes legte sich um mich. Ich blickte den Dämon an und meinte:“ Du wirst mich nicht in dienen Dienst locken, Ungetüm, wie Du es bei meinem Vater geschafft hattest., Lasse Dein Geschwafel, es wird Zeit , Dich aus dieser Welt zu verjagen. Geh dahin woher Du kamst!“ Wieder kam ein infernalisches Lachen von dem Monster, das uns entgegen stand, und die Augen leuchteten in einem Licht auf, das zwar leuchtete, aber irgendwie tiefschwarz wirkte. „Du Narr meinst mich aufhalten zu können? Ich bin Ghool, der letzte der AspekteDu Narr meinst mich aufhalten zu können? Ich bin Ghool, der letzte der Aspekte des des Vernichters, zerschlagen durch den Bruder!
Ein Teil wurde hierher getragen, Du siehst es hinter Dir, so trug ich auch einen Teil in Dir! Du wirst mich nicht vernichten können! Schlage Dich auf meine Seite, und ich werde Dich zu meinem Höchsten Machen, Mein Schattenritter, mein Kriegsmeister! Einen Teil meiner Essenz hast Du schon, spürst Du nicht das Feuer in Dir! Doch irgendwas kämpft um Dich in Deinem Inneren, ist es das Aspekt des Lichtes, lass davon ab! Es bringt Dir nur Schwernis, die wahre Macht kann ich Dir geben… Sohn!“ Wieder erschien das Antlitz meines Vaters von mir und Tränen liefen meinen Wangen hinab, als ich mein Schwert hob und sagte:“Vergib mir Vater..“. Ich drang auf den Dämon ein, und in meinem Innern leuchtete ein Licht, das ich erst viel später wieder erlebte, als ich auf den Strand zutrieb, mich klammernd an die Reste des Schiffes, das mich wegtrug… doch wollen wir nicht vorgreifen.

Den Dämon zu besiegen, war mir nicht möglich, das spürte ich als wir schon lange Zeit miteinander rangen, immer wieder versuchte mich ein Blitz aus dem Artefakt zu erreichen, und immer mehr schwand mein Mut. Meine Mannen drangen auf das Monster ein, und brachten mich hinter die Linie, um mich kurz ruhen zu lassen, doch starben alleine dabei wieder zwei meiner Getreuen. Ich rief meinen Mannen zu: „Hinaus! wir werden Ihn so nicht besiegen, lasst uns zu den Magiern gehen und mit Hilfe derer versuchen, Ihn zu besiegen!“ Wir bildeten eine Schutzwall und bewegten uns langsam in Richtung Tore. Wieder wurde einer meiner Mannen von dem Dämon verschlungen und meine Tränen liefen unter dem Harnisch, als ich sah wie meine Getreuen sich opferten, um den Abzug zu sichern, doch plötzlich standen wir vor dem Tor. so schnell wir konnten schlugen wir dieses zu und verrigelten es mit einigen unserer Waffen. Im Innern der Kuppel hörten wir lautes Geschrei, und über uns sagen wir Schwärme von Fledermausbären hinein fliegen, die sich langsam dem Felsendom näherten.

Die Lichtfontaine, die über dem Dom aufstieg, fing an zu pulsieren, und die Bäume um uns fingen an zu knarzen und zu vibrieren. Wir nahmen unsere Beine in die Hand, und rannten über die Brücke zu der ehernen Treppe. Auch hier verriegelten wir das Tor und wollten aus dem Dom in die Vorhalle schrieten, doch hier bemerkten wir, das die Tore verschlossen waren. Einer meiner Mannen zeigte auf die steinerne Wendeltreppe, die nach oben in den Dom führte, und wir rannten die Treppe hinauf, dem Scharren der Flederbären entgegen.

Durch Fenster konnten wir sehen, das auch hier die Flederbären um den Dom kreisten, und an der Außenmauer sich klammerten, was das scharrende Geräusch verursachte, und wir kletterten immer weiter in die Höhe. Längst hatten wir die Hallendecke durchbrochen und fanden uns in einem Höhlenkomplex wieder. Sachte ging ein breiter Gang nach oben und Wasser lief inmitten eines gro0en Baches klar hinab. Wir folgten lange Zeit den Gang bis an die oberste Stelle. Einer meiner Mannen zeigte plötzlich nach oben und rief:“Ich kann die Sonne sehen“ und wahrlich, war am ende des Ganges ein helles Licht, das nur die Sonne sein kann zu erblicken.

Wie verwundert war ich, als wir am Rand einer grossen Plattform des kleinen Berges an kamen, der hinter dem Schloss meiner Familie erwuchs, und ein natürlicher Schild darstellte, der eigentlich das Land beschützen sollte.

Wir traten in das Licht, und unter uns waberte in diffusem Schein das Schloss im Nebel, den wir als den erkannten, welcher aus dem Artefakt strömte. Bis tief in das Land konnten wir nun erkennen, floss es träge Richtung der schwarzen Berge.

Nur der Turm der Magier ragte noch aus dem Nebel, und dieser wurde auch bis hinunter gebrochen. „Die Magier haben wohl noch Widerstand, den Sie leisten können..“ Meinte einer meiner Getreuen, und ich nickte Ihm zu. Danach zeigte ich auf einen kleinen Felsenweg, der von der Plattform nach unten führte, und wir machten uns auf den Weg in den Nebel. Keiner von uns sprach, doch entschlossen tat ich Schritt für Schritt hinab.

 

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